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GolfRegeln: Ersetzter Ball; falscher Ball

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REGEL 15 ERSETZTER BALL; FALSCHER BALL

15-1 Allgemeines
Ein Spieler muss den Ball einlochen, den er vom Abschlag gespielt hat, sofern der Ball nicht verloren oder im Aus ist oder der Spieler ihn durch einen anderen Ball ersetzt, gleich ob das Ersetzen zulässig ist oder nicht (siehe Regel 15-2). Spielt der Spieler einen falschen Ball, siehe Regel 15-3.
15-2 Ersetzter Ball
Ein Spieler darf einen Ball ersetzen, wenn er nach einer Regel verfährt, die ihm zum Beenden des Lochs erlaubt, einen anderen Ball zu spielen, fallen zu lassen oder hinzulegen. Der ersetzte Ball wird zum Ball im Spiel. Ersetzt ein Spieler einen Ball und ist ihm dies nach den Regeln nicht erlaubt, so ist dieser ersetzte Ball, der ins Spiel gebracht wurde für den ursprünglichen Ball, kein falscher Ball; er wird zum Ball im Spiel. Wird der Fehler nicht wie in Regel 20-6 vorgesehen behoben und macht der Spieler einen Schlag nach dem fälschlicherweise ersetzten Ball, so zieht er sich die Strafe nach der anwendbaren Regel zu und muss im Zählspiel das Loch mit dem ersetzten Ball zu Ende spielen. (Ball von falscher Stelle gespielt – siehe Regel 20-7.)
15-3 Falscher Ball
a. Lochspiel
Macht ein Spieler, außer in einem Hindernis, einen Schlag nach einem falschen Ball, so ist die Strafe Lochverlust. Es ist strafl os, wenn ein Spieler einen Schlag nach einem falschen Ball in einem Hindernis macht. Nach einem falschen Ball in einem Hindernis gemachte Schläge werden nicht zur Schlagzahl des Spielers hinzugerechnet. Gehört der falsche Ball einem anderen Spieler, so muss sein Besitzer einen Ball dort hinlegen, wo der falsche Ball zum ersten Mal gespielt worden war. Verwechseln der Spieler und der Gegner Bälle beim Spielen eines Lochs, so erleidet Lochverlust, wer zuerst einen Schlag nach dem falschen Ball, der nicht in einem Hindernis ist, gemacht hat; ist dies nicht aufzuklären, so muss das Loch mit den verwechselten Bällen zu Ende gespielt werden.
b. Zählspiel
Macht ein Bewerber einen Schlag oder Schläge nach einem falschen Ball, der nicht in einem Hindernis liegt, so ist die Strafe zwei Schläge. Es ist strafl os, wenn der Bewerber einen Schlag nach einem falschen Ball in einem Hindernis macht. Nach einem falschen Ball in einem Hindernis gemachte Schläge werden nicht zur Schlagzahl des Bewerbers hinzugerechnet. Der Bewerber muss seinen Fehler durch Spielen des richtigen Balls beheben oder indem er nach den Regeln verfährt. Behebt er seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag auf dem nächsten Abschlag macht, bzw. versäumt er, sofern es sich um das letzte Loch der Runde handelt, die Absicht zur Behebung seines Fehlers anzukündigen, bevor er das Grün verlässt, so ist er disqualifiziert. Schläge eines Bewerbers mit einem falschen Ball werden nicht zu seiner Schlagzahl hinzugerechnet. Gehört der falsche Ball einem anderen Bewerber, so muss sein Besitzer einen Ball dort hinlegen, wo der falsche Ball zum ersten Mal gespielt worden war.
(Lage eines hin- oder zurückzulegenden Balls verändert - siehe Regel 20-3b.)
(Stelle nicht bestimmbar - siehe Regel 20-3c.)

 
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